Rundum Bamberg Informiert:

Liebe Klientinnen und Familien,

aufgrund der aktuellen Lage mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 müssen auch wir als Hebammenpraxis/Hebammen bestimmte Richtlinien und Empfehlungen einhalten.

Daher ein paar wichtige Hinweise für die weitere Begleitung in der Schwangerschaft, bei der Geburt und im Wochenbett:

  1. Bitte informieren Sie Ihre Hebamme immer, falls ein begründeter Verdachtsfall bei Ihnen vorliegt. Dies ist der Fall, wenn aus den folgenden Kriterien 1+2 oder 1+3 erfüllt sind (Definition kann sich mit zunehmenden Fallzahlen ändern):

  2. Unspezifische Allgemeinsymptome oder akute Atemwegserkrankungs-Symptome jeder Schwere und

  3. eine Reiseanamnese in ein/aus einem COVID-19-Risikogebiet

  4. ein Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall

Jedoch informieren Sie bitte Ihre Hebamme auch bereits vor den Besuchen (egal ob zu Hause oder in der Praxis), wenn bei Ihnen oder Ihren Angehörigen Erkältungssymptome oder Verdachtsfälle auftreten.

Ob eine weitere Begleitung dann notwendig bzw. auch möglich ist, muss dann individuell abgeklärt werden.

  1. Es finden weiterhin dringend notwendige Hausbesuche, besonders die im frühen Wochenbett, statt, allerdings nur unter bestimmten Auflagen:

  1. Bei den Hausbesuchen sind nur die Mutter und das Neugeborene, ggf. der Vater anwesend. Nach Möglichkeit besteht schon kein Kontakt zu Geschwisterkindern. Während der Hausbesuche sind keine Außenstehenden anwesend.

  1. Eine normale (Grippezeit) Handhygiene wird von den Hebammen, aber auch den Familien eingehalten
  2. Ein Kugelschreiber ist für die Hebamme vor Ort

  1. Die Niesetikette ist einzuhalten

  1. Der Sicherheitsabstand von 2m ist immer einzuhalten
  2. Benutztes Einmalmaterial ist von der Klientin zu entsorgen

  1. Gespräche werden bei allen Terminen grundsätzlich im Abstand von 2m geführt

  1. Während der Untersuchung – Mutter oder Kind, die immer nach direkter vorher erfolgter Händedesinfektion stattfindet, gibt es keine parallelen Informationen oder Erläuterungen. Jegliche Information und Aufklärung, sowie das Stellen von Fragen und eine Rückmeldung von beiden Seiten erfolgt erst nach erfolgter Untersuchung, wenn der Mindestabstand von 2m wieder eingehalten werden kann.

  1. Alle dringend notwendigen Termine in der Schwangerschaft, sowie dringende Termine im späteren Wochenbett und in der Stillzeit finden nun zumeist mit den Hebammen vorerst in der gynäkologischen Praxis Fröhlcke, Harrer und Pitsch (Heinrich-Weber-Platz 10, 96052 Bamberg) oder im Geburtshaus Rundum Bamberg (Hebammenpraxis Rundum Bamberg, Bahnhofstraße 21, 96117 Memmelsdorf) statt.
  2. Bei den Terminen in der Praxis oder im Geburtshaus ist nach Möglichkeit (sonst Rücksprache) keine andere Person außer der Hebamme und der Klientin bzw. Mutter und Kind anwesend.

  1. Bei allen Terminen ist ab dem 27.04.2020 ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Bitte informieren Sie die Hebamme sollte bei Ihnen keine Maske, Schal oder ähnliches vorhanden sein im Vorfeld.

  1. Alle nicht dringend notwendigen Termine können, außer im Ausnahmefall, telefonisch bzw. via Videotelefonie erfolgen

Bitte wägen Sie zu Ihrem eigenen, aber auch zum Schutz der Hebamme und vieler anderer Familien und vor allem der Kinder ab, ob ein Besuch notwendig bzw. nötig ist.

Bitte bedenken Sie, dass wir Hebammen Kontakt zu vielen Familien haben, in denen teilweise auch das Hochrisikoklientel lebt und die Sie so auch mit gefährden.

Bei den Terminen und Hausbesuchen müssen Sie den Hebammen nun eine Unterschrift ableisten, dass sie gesund und fit sind und Ihnen das Risiko bekannt ist und Sie trotz des Risikos mit einem Termin/Besuch einverstanden sind.

Natürlich sind bei erhöhtem Risiko telefonische Beratungen unter Einschränkungen (nicht alles lässt sich via Videotelefonie abklären) möglich, wenn diese nicht ausreichen, werden wir Sie an Pädiater oder Gynäkologen weiterleiten müssen.

Ob während der Schwangerschaft eine Übertragung von der erkrankten Mutter auf das ungeborene Kind stattfinden kann, ist nicht abschließend geklärt. Bislang gibt es darauf keine Hinweise. Dennoch sollten Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden, um das Ansteckungsrisiko möglichst gering zu halten. Bei Symptomen wie Fieber, Husten oder Atembeschwerden sollten schwangere Frauen so früh wie möglich ihre Ärztin oder ihren Arzt kontaktieren.

Bitte sagen Sie uns Termine unbedingt rechtzeitig ab, denken Sie an den Behandlungsvertrag (mindestens 24-Stunden vorher).

Bedenken Sie, dass dies alles nur Vorsichtsmaßnahmen sind, die zu unser aller Schutz gelten und behalten Sie Ruhe.

Unsere Kurse dürfen wegen der aktuellen Ausgansbeschränkungen nicht stattfinden, jedoch sind wir bemüht zumindest die meisten Geburtsvorbereitungs- und Rückbildungskurse via Videtelefonie zeitnah stattfinden zu lassen.

Bamberg, 23.04.2020

Walther, Paule und Richter Partnerschaftsgesellschaft